Die Vision hinter IOTA

Für die IOTA-Foundation ist IOTA mehr als eine einfache Kryptowährung.

Die Vision der Stiftung erstreckt sich auf viele verschiedene Bereiche,
die sich auf das gesellschaftliche Zusammenleben im Zeitalter des Internets der Dinge beziehen.

Daten sind nur wertvoll, wenn sie auch akkurat und korrekt sind. Die Grundlage der Distributed Ledger-Technologie ist daher die Verifizierung von Daten. IOTA ist ein Protokoll, das einen Konsens über den Stand der Dinge in einem Netzwerk erzielt. Indem Datenquellen verifiziert und dadurch vertrauensvoll werden, entsteht für die Gesellschaft ein großes Potenzial durch technologische Innovationen im Zusammenhang mit M2M-Transaktionen.

Die Vision der IOTA Foundation ist es, alle mit dem Internet verbundenen Geräte dazu anzuregen, ihre Eigenschaften und Daten in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Dadurch entsteht eine einheitliche Transparenz, die die Grundlage für völlig neue Allzweckanwendungen und Wertschöpfungsketten ist.

Das Internet der Dinge als Maschinenwirtschaft

Schätzungen zufolge werden bis 2025 75 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein. Von winzigen Sensoren auf Straßen und Brücken bis hin zu tragbarer Elektronik, Mobiltelefonen und vielem mehr wird die Welt von Tag zu Tag immer enger miteinander verbunden. Die Datenmenge, die von all diesen Geräten erzeugt und verbraucht wird, ist bereits astronomisch. Bis Ende 2016 betrug die Ausführungsrate des IP-Verkehrs 1,2 Zettabyte pro Jahr – oder genug Daten, um mehr als 9 Milliarden iPhones mit der aktuell höchsten Speicherkapazität zu füllen. In den nächsten fünf Jahren wird sich der globale IP-Verkehr voraussichtlich verfünffachen, wobei der monatliche IP-Verkehr im Jahr 2021 stolze 31 Gigabyte pro Kopf erreichen wird.

Das führt unweigerlich zu infrastrukturellen Problemen. So wird bspw. erwartet, dass sich die Breitbandgeschwindigkeit im selben Zeitraum lediglich verdoppelt. Die drahtlose Kommunikation wird dagegen durch das elektromagnetische Spektrum limitiert. Die globalen Datenstraßen sind immer mehr ausgelastet. Es ist so weder möglich, dass alle diese Geräte für alle Daten, die sie produzieren, eine kontinuierliche Verbindung zu zentralen Cloud-Silos herstellen, noch können Analyse-Engines in diesen Clouds darauf reagieren. Das ist der Zeitpunkt, an dem Fog- und Mist-Computing, sowie Speicherung und Bandbreite in das Spiel kommen. Durch gebührenfreie Transaktionen können Geräte diese technologischen Ressourcen in Echtzeit lokal in einem verteilten Netzwerk miteinander teilen, wodurch die zentralen Fehlerquellen vermieden, die Ressourceninfrastruktur entlastet und die Gesetze der Physik eingehalten werden.

Sharing Economy

Die meisten Dinge, die Menschen in ihrem Leben besitzen, werden nicht kontinuierlich verwendet. Im Zeitalter des Internets der Dinge können alle Geräte mit einer entsprechenden Anbindung vermietet werden, wenn es von dem Besitzer gerade nicht verwendet wird. Dank der gebührenfreien Transaktionen von IOTA kann die Nutzung in Echtzeit kompensiert werden. Vermietete Autos, Gartengeräte, Maschinen oder ähnliches generieren so Erträge, ohne den lästigen Prozess einer Abrechnung und präziser als dies jemals möglich war. Das betrifft nicht nur gewerbliche Anwender, sondern vor allem auch Privatpersonen, die dank einer technisch möglichen Sharing Economy ihren Alltag effizienter gestalten können.

Eine solche Sharing Economy hätte tiefgreifende Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Eigentumsverhältnisse. IOTA beseitigt die umständlichen und verschwenderischen Abonnementmodelle oder den Abrechnungsprozess, indem Konsumenten enger zusammengebracht werden. Menschen und Maschinen kompensieren genau das, was sie verbrauchen, wenn sie es verbrauchen. Mit der Verlagerung in Richtung eines Marktes, in dem Verbraucher eher für die Nutzung als für das Eigentum bezahlen, werden die Hersteller dazu angeregt, Produkte zu konstruieren, die langlebig und leicht recycelbar sind. So plant IOTA, alltägliche Produkte hochwertiger und sinnvoller zu machen. Das Ergebnis sind völlig neue Wertschöpfungsketten, eine nachhaltigere Lieferkette und begleitende Wirtschaft.

Datenbesitz im 21. Jahrhundert

Jeder mit dem Internet verbundene Mensch generiert kontinuierlich Daten in alltäglichen Situationen. Obwohl diese Daten privat sind und auch privat bleiben sollten, gelangen sie oft in die Hände von sozialen Netzwerken, Suchmaschinen oder anderen Werbeplattformen. Dort werden sie verkauft und für Werbezwecke eingesetzt, was ein Eingriff in die Privatsphäre jedes einzelnen darstellt. IOTA strebt eine Welt an, in welcher Einzelne ihre Daten besitzen und kontrollieren können. Das wäre durch Mikrotransaktionen möglich, die für die Nutzung eines sonst kostenfreien im Austausch für Datenanonymität bezahlen. Da Datenintegrität schon heute ein Thema ist, wird es mit steigenden Datenmengen im Internet der Dinge immer präsenter werden.